Futtern wie bei Muttern: Die Geschichte der Hausmannskost

„Lasst uns zum Italiener gehen.“ „Ich will lieber Sushi!“ „Warum nicht einfach Döner?“ Wenn es ums Essen geht, haben wir heute die Qual der Wahl. Aber manchmal muss es einfach zünftiges Essen sein. So wie Du es von früher kennst. Doch woher stammt der Begriff „Hausmannskost“ eigentlich und was genau ist damit gemeint? Das erfährst Du hier.

Hausmannskost – Papa bekam immer am meisten

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Der Begriff Hausmannskost hat schon ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel. Früher wurde der Hausherr, der sogenannte Hausmann, beim Essen bevorzugt. Er bekam die größte Portion – und viel mehr Fleisch, Speck und Beilagen als die anderen Familienmitglieder, weil er am härtesten arbeiten musste.

Die hohe Energiedichte war damals viel wichtiger als heute. Hausmannskost wurde vor allem für Bauern und Arbeiter gekocht, die jeden Tag körperlich schuften mussten. Weil die Köchin zumeist selbst viel Arbeit um die Ohren hatte, sollte die Zubereitung möglichst schnell gehen. Die Hausmannskost bestand deshalb hauptsächlich aus einfachen Gerichten mit Zutaten aus der Region. Langes Kochen und Schmoren sowie das Anbraten von geräuchertem und gepökeltem Fleisch sorgten für den rechten Geschmack.

Wenn Du bei Deiner Ernährung auf Low Carb achtest, hättest du früher schlechte Karten gehabt. Hausmannskost sollte vor allem satt machen und Kraft geben. Grundbausteine dieser Küche sind jede Menge Fleisch, Kartoffeln, Kohl und Linsen.

Traditionelle Hausmannskost mit Liebe zubereitet

Heute kommen die meisten von uns mit deutlich weniger Kalorien als die Arbeiter von einst aus. Dennoch: Hausmannskost ist so beliebt, weil viele Menschen keine Zeit mehr für diese Art der Küche haben oder die Rezepte nicht kennen. Deshalb haben sich auch immer mehr Restaurants und sogar Spitzengastronomen auf diesen Trend eingestellt und bieten Mutters Klassiker in allen Variationen an.

In der 1852 Delikatessen Manufaktur bereiten wir Hausmannskost nach althergebrachten Rezepten zu. Liebevoll verfeinert und mit extra viel gutem Fleisch. Die sprichwörtliche Extrawurst, mit der Dich Mama und Oma immer verwöhnt haben, die bekommst Du jetzt auch im Supermarkt. Unsere leckeren Hausmannsgerichte machen satt und zufrieden. Versuch´s mal.

 

Bild links: Fotolia, 116089810, nenetus
Bild rechts: 1852