Überraschung! So hast Du Kartoffeln noch nicht gegessen

Knapp 60 Kilogramm Kartoffeln verdrückt jeder Deutsche pro Jahr. Kein Wunder: Gekocht, gebraten, gestampft – die Kartoffel ist ja auch eine vielseitige Beilage, besonders zu Hausmannskost. Die Bandbreite der Kartoffelbeilagen ist riesig: Klassiker wie Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelgratin, Kartoffelklöße, Kartoffelsalat und Kartoffelpuffer sind aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Und all diese Zubereitungsarten lassen sich noch endlos variieren.

Schluss mit langweiligen Kartoffelbeilagen

Du hast Appetit auf eine andere Kartoffelbeilage? Dann sieh Dir mal unsere Vorschläge an – fünfmal Kartoffel, aber immer anders.

1. Süßkartoffeln mit Zimt und Zucker

Eigentlich sind Süßkartoffeln (gehören zur Familie der Windengewächse) gar keine Kartoffeln (Nachtschattengewächs). Aber sie sehen ähnlich aus, lassen sich ganz ähnlich zubereiten und sind auch sehr gesund – da wollen wir mal nicht so streng sein! Unser Vorschlag: Süßkartoffeltoast zum Frühstück? Die Knolle längs in Scheiben schneiden, toasten und ganz nach Geschmack belegen! Oder Du schneidest die Süßkartoffeln in Pommes-Manier, frittierst sie und isst sie dann – statt mit Salz – mit Zimt, Zucker und einer feinen Vanillesauce!

2. Curly Fries für Verspielte

Die Kringel-Kartoffeln sind der Hit in Burger-Buden. Sie lassen sich auch prima selbst herstellen. Dazu braucht man allerdings einen Spiralschneider, den Du für kleines Geld im Küchenfachhandel erhältst. Dann Kartoffeln wie gewohnt schälen, waschen, trocknen und losschneiden. Zum Schluss nach Belieben würzen und ab in den Ofen mit den kringeligen Pommes.

3. Fächerkartoffeln aus dem Ofen

Für diese leckere Mischung aus Ofenkartoffel und Pommes verwendest Du große, längliche und festkochende Kartoffeln. Nachdem sie gewaschen und getrocknet sind (und nach Belieben zuvor geschält), schneidest Du sie alle paar Millimeter fächerartig ein. Aufgepasst: Mit den Schnitten nicht zu tief gehen, sonst fallen die Knollen auseinander. Dann geht’s in den Ofen, bis die Fächerkartoffeln außen knusprig und innen weich sind.

4. Kartoffelchips selber machen

Selbstgemachte Kartoffelchips schmecken super! Geht auch ganz einfach. Drei Zutaten brauchst Du nur dafür: Kartoffeln, Öl und Salz. Damit die Chips schön knusprig werden, benutzt Du festkochende Sorten wie „Linda“. Wenn Du die Chips mit Schale zubereitest, nimm am besten Bio-Kartoffeln. Ansonsten gilt: Die rohen Kartoffeln in hauchdünne Scheiben schneiden (zwei Millimeter sind optimal), waschen und dann in den Ofen oder die Fritteuse damit. Anschließend nach Gusto würzen.

Kartoffelbeilage Tater Tots5. Ganz neu: Tater Tots

Von außen Kroketten, von innen Rösti: So ungefähr musst Du Dir Tater Tots vorstellen. Ursprünglich stammen Tater Tots aus den USA, inzwischen sind sie in allen englischsprachigen Ländern ein Hit. Und jetzt auch bei uns! Alles, was Du benötigst, ist eine klassische Käsereibe. Kartoffeln kochen, mit der Reibe in kleine Stücke zerlegen, würzen und dann ab in die Fritteuse oder den Ofen.

Du siehst, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Probiere unsere Vorschläge aus oder erfinde selbst neue Kartoffelbeilagen. Aber manchmal muss es eben doch die bewährte Salzkartoffel sein – zum Beispiel als Beilage zu einem Gulasch von 1852!

Bild links: 1852
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2. Bild rechts: Fotolia, 63107879, Brent Hofacker